gesetzliche Erfolge (sucesión intestada)

Die gesetzliche Erfolge (sucesión intestada) ist in den Art. 912 bis 958 des Código Civil (CC), geregelt. Bestimmte autonome Gemeinschaften haben allerdings eigenes, historisch gewachsenes Zivilrecht - das sog. Foralrecht - welches in seinem Anwendungsbereich dem gemeinen Recht vorgeht. Betreffend die gesetzliche Erbfolge sind dies die Balearen (Islas Baleares), wobei Ibiza/Formentera und Mallorca und Menorca eigenes Recht haben, Katalonien (Cataluña), Galizien (Galicia), Navarra (Comunidad Foral de Navarra) und das Baskenland (País Vasco). Die gesetzliche Erbfolge tritt ein, wenn

  • der Erblasser ohne Testament verstirbt oder das Testament nichtig ist oder später unwirksam wird,
  • das Testament insgesamt oder hinsichtlich eines Teils der Güter keine Erbeinsetzung enthält,
  • nicht über alle Vermögensgegenstände des Erblassers verfügt wurde,
  • bei bedingter Erbeinsetzung die Bedingung nicht eintritt,
  • der testamentarische Erbe vorverstorben ist oder
  • der Erbe die Erbschaft ausgeschlagen hat.

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Glossar

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